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> Leerlaufproblem
subfossil
Geschrieben am: 11.10.2015, 19:07
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Machst du nicht etwas viel Aufhebens um die drei Tropfen?
Die Maschine ist fast dreißig Jahre alt...

Und wenn du die angeblichen Schwachstellen kennst schau doch mal genau dort nach...

Wie soll man anhand von Fotos etwas erkennen was du nicht mal live und in Farbe erkennst?


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Mfg Nico
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leonowiec
Geschrieben am: 09.08.2016, 19:52
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Moin zusammen!

Ich habs jetzt: Das Öl sifft nicht nur tröpfchenweise sondern richtig dauertriefend aus der Öffnung für die Kupplungsstange (wie auf dem Foto mit Pfeil gekennzeichnet).

Ich habe die Explosionszeichnung durchgesehen und geschaut, wie das konstruiert ist aber da gibt es einfach keine konstrúktiven Dichtmaßnahmen zwischen der Kupplungsstange und dem öldurchfluteten Kupplungsraum.

Von Simsonfreunden habe ich gelesen, dass sie ähnliche Probleme haben, wenn zu viel Öl drin ist; bei mir ist aber schon eher zu wenig als zu viel.

Hat wer eine Idee, woran das liegt und was man da eventuell machen könnte? Wie gesagt, das sind nicht so drei Tröpfchen sondern das geht gleich los, wenn man den Motor anwirft und nach paar Kilometern hat man schon den Kettenkasten voll und einen gut geölten Pneu. Da macht insbesondere die Rechtskurve richtig viel Freude... :-/

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TheJecheru
Geschrieben am: 09.08.2016, 20:12
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Hallöchen leonowiec!

Ist die Stange noch original? (Falls nicht, ist sie vielleicht zu dünn und das Öl kann schön an der Seite vorbei) Was hast Du für Öl drauf? SAE80 ? Das ist gut. Falls nicht, könnte das Öl zu dünnflüssig sein.
Du kannst versuchen, die Stange ordentlich dick einzufetten. das ist wie Dichtung. Allerdings wird das Ganze warm und das Fett wird "flüssig". Aber eine Weile wirds gehen.

Gruß Jens


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Zweitakt fahren macht Laune, sagt der Jens

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leonowiec
Geschrieben am: 10.08.2016, 16:34
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Hallo Jens,

danke für die Hinweise. Das Öl ist noch vom Vorbesitzer, daher weiß ich es nicht. Im Zweifelsfall muss ich das Öl wechseln. Das mit der Stange das könnte eventuell ein Treffer sein. Ich habe mich gewundert, warum die Kugel sich so nicht zentrisch in die Stange eingearbeitet hat. Wenn die zu dünn ist, dann kann sie sich in der Führung bewegen und weicht der Kugel aus und wird an der Kante verstärkt abgenutzt. Das wäre auch ein Hinweis darauf, dass sie zu dünn ist.

Habe gerade im Ersatzteilbereich eine Angabe zu den Abmessungen der Druckstange mit 180x4,5mm gefunden. Kein Plan, ob das richtig ist aber ich messe mal meine aus smile.gif

Gruß

LO
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leonowiec
Geschrieben am: 13.08.2016, 11:17
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Ich habe mal ordentlich gemessen: Die Stange ist exakt 4,6mm also wie sie sein sollte. Auch in der Länge fehlen nur der eine abgefeilte Millimeter: 179mm. Das Spiel in dem Schaft ist dennoch gefühlt mega groß obwohl, das was ich messen kann, ist die Öffnung 5,0mm.

Das Öl, was man mit dem Ende der Stange aus dem Kupplungsraum selbst im kalten Zustand raus holt, ist nach meinem Empfinden ziemlich arg dünn und müffelt ordentlich nach Sprit :-/ Kann das sein?! Oder ist das Aroma normal? Was macht der Gestank im Kupplungsraum?

Habe ich ein neues Problem? :-/
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Frezi
Geschrieben am: 14.08.2016, 09:07
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Ja, defekter Wellendichtring, wenn das Öl nach Sprit riecht.

LG Frezi
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ddr-driver
Geschrieben am: 14.08.2016, 12:36
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Durch den eindringenden Sprit aus dem Kurbelgehäuse, dessen Grund der defekte Wedi ist, verdünnt sich das Öl und fließt dann an den Druckstangen vorbei in die Freiheit...


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leonowiec
Geschrieben am: 13.03.2017, 07:37
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Hallo Gemeinde! So, ich habe die WeDis getauscht und frisches Öl rein. Also selbst wenn jetzt noch etwas zum Brennraum undicht sein sollte, dann kann sich wohl kaum 30 Sekunden nach Anschmeißen des Motors das Öl so verdünnt haben, dass es wieder raus läuft :-/ Das ist nämlich das Ergebnis der ganzen Arbeit:

Das Öl kommt einfach immer sofort durch den Schaft zwischen der Kupplung und Antriebsritzel entlang der Kupplungsdruckstange durch und sifft voll auf die Kette, läuft ins Gehäuse und in den Kettenkasten bis es anfängt nach 50km aufs Hinterrad zu spritzen und dann wirds lebensgefährlich.

Da kann mir sonst wer erzählen, dass es so muss und das es kostenlose Kettenschmierung ist aber das ist Quatsch! Meine einzige Idee ist, dass da eine exakte 5mm Stange rein gehört und nicht irgendwas mit 0,4mm Spiel. Was denkt Ihr? :-/

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subfossil
Geschrieben am: 13.03.2017, 12:19
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Als erstes mal, stimmt dein Ölstand? und welches Öl fährst du?

Die Druckstange muß Spiel haben damit ein verklemmen ausgeschlossen ist.


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Mfg Nico
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leonowiec
Geschrieben am: 13.03.2017, 19:06
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Adinol SAE80 exakt 500ml wie es die Originalliteratur des Werkes fordert.
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subfossil
Geschrieben am: 14.03.2017, 12:04
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Da endet dann mein Latein, irgendwie wird bei deinem Motor zuviel Öl hoch geschleudert und gelangt in die Hohlwelle. Ist möglicherweise eine Ablauf Bohrung Verstopft, so dass, das Öl nicht zurück kann und deshalb den anderen Weg nimmt? hmm.gif


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Mfg Nico
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leonowiec
  Geschrieben am: 09.05.2017, 11:17
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Ich habe jetzt die Lösung und wundere mich, dass die nicht jeder gleich auch parat hatte:

180mm Rundstab mit einem Querschnitt von exakt 5,0mm und fertig ist die neue Kupplungsstange mit ausreichend Spiel und Leichtgängigkeit und OHNE signifikanten Ölaustritt mehr.

Jetzt habe ich eventuell mal irgendwann auch die kostenlose Kettenschmierung an Bord aber nicht gleich nach wenigen Kilometern das Getriebeöl auf dem Hinterrad.
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Roberto
Geschrieben am: 09.05.2017, 11:58
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...die Stange ist aber auch nicht nur aus normalem Stahl, die ist gehärtet. Ob das so lange hält bleibt die Frage.... hmm.gif


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"Wozu Lack, es gibt doch Rost..."
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leonowiec
Geschrieben am: 09.05.2017, 20:37
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...ja, die war gehärtet und zu klein! Jetzt ist sie eventuell, vielleicht, möglicherweise, mal sehen ob hart genug. Jedenfalls funktioniert sie so bestens laugh.gif
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ol99
Geschrieben am: 16.09.2017, 13:12
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Bei mir war das Ausrücklager der Kupplung kaputt. Allerdings hab ich eine 251iger. Das hat sich bemerkbar gemacht, dass sie im Stand bei eingelegtem ersten Gang und gezogener Kupplung immer nach vorn wollte. Der wechsel war sehr leicht. Das Lager war bei mir im linken Seitendeckel drin. Kann bei dir aber bauartbedingt anders sein.
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