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> Kickstarter rutscht durch KR51/1S
Simson-Freund
Geschrieben am: 27.03.2020, 20:45
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Hallo zusammen,

ich habe die Woche eine KR51/1S restauriert.

Einen regenerierten Motor hatte ich noch da.

Problem ist, wenn ich 2-3 den Kickstarter betätige geht dieser dann einige male leer durch bis er dann wieder greift. Bei der Fahrt selbst kuppelt und schaltet alles ganz normal.

Öl: HLP46

Vielleicht kennt sich ja jemand etwas besser mit der Fliehkraftkupplung aus als ich.

Noch als Info, Motor stand ein Jahr ohne Getriebeöl im Schrank.

Weiterhin ist ein original Zylinder mit 63ccm und ZT Kolben verbaut. Reicht beim BVF 16N1-5 eine 70'iger HD ?


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Bastell
Geschrieben am: 28.03.2020, 16:01
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Hallo, versuche es erstmal mit Einstellen, mach die Verschlußschraube am Kupplungsdeckel ab, lockere die M4 Schraube und schraube die M6 Druckschraube bis fühlbaren Anschlag ein, dann 1/2 Umdrehung zurück. Die M4 wieder festziehen.


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Gruß Bernd
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Auxburger
Geschrieben am: 30.03.2020, 09:43
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Da nutzt diese Schraube nichts.

Fürs Kicken und Schieben muss der Sperrmechanismus außen auf der Kupplungsglocke greifen. Dazu muss der Querbolzen mit seinen kleinen Lagerringen frei in der Schrägbahn auf der Glocke laufen.

Wenn das nicht mit ein paar Mal Kicken oder Anschieben wieder ölig und gangbar wird, muss man das zerlegen. Vorsicht: In dem Moment, wo der Querbolzen raus ist, werden auch die Lagerkugeln hinter dem Kupplungskorb frei.

Peter


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Simson-Freund
Geschrieben am: 30.03.2020, 21:34
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Nachdem ich sie Samstag entnervt in die Ecke gestellt habe, heute ein weiterer Versuch. Nach 2-3 mal rutschen griff sie dann doch und ich konnte losdüsen. Unterwegs immer mal angehalten, aus und wieder an, funktioniert. Kann es wirklich sein das mit steigender Benutzung sich dieses Problem von alleine löst?

Weitere Frage, warum hängt unterm Kickstarter nen Öltropfen, da dichtet ja kein O-Ring ab?!
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ddr-driver
Geschrieben am: 31.03.2020, 11:55
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Die Ölundichtigkeit am Kicktstarter ist ein verbreitetes Problem. Gerade bei der Halbautomatik durch das dünne Öl. Ich geh davon aus, dass Du die richtige Füllmenge beachtet hast? Ansonsten kannst Du da nicht viel machen, manche haben in die Kickstarterwelle eine Nut für einen O-Ring eingefräst, dafür müsstest Du den Motor aber wieder zerlegen. Außerdem steigt die Wahrscheinlichkeit für einen Bruch der Welle.

Der Simmerring im Kupplungsdeckel ist neu und der richtige (20x30x7)?


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Simson-Freund
Geschrieben am: 08.04.2020, 16:29
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Jetzt muss ich euch doch nochmal belästigen.

Da das mit der rutschenden Kupplung nur beim Kaltstart ist, kann ich damit im Moment leben. Auch der eine Tropfen an der Kickstarterwelle. Viel schlimmer ist es auf der anderen Seite, da hängen die großen Tropfen die dann wirklich eine schöne Sauerei machen.

Was habe ich bis jetzt gemacht.

Dichtkappe an der Kurbelwelle abgebaut. Dichtung + Wellendichtring erneuert und mit Dichtmasse verbaut. Dichtkappe mit Sandpapier auf ebener Fläche gerade gemacht. Eine Testrunde von 1km und am nächsten Tag sah es wieder so aus.

Was kanns noch sein?

Ein kleines Update, da es mir eh keine Ruhe gelassen hat. Wieder alles auseinander. Ich denke aus der unteren Motorschraube kommt das Öl, habe sie nun mit Dichtmasse eingeklebt.

Werde alles mit Talkum besprühen dann seh ich beim nächsten mal wo noch was wäre.

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ddr-driver
Geschrieben am: 08.04.2020, 17:28
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Ist es nur undicht nachdem Du gefahren bist, oder dauerhaft?


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Simson-Freund
Geschrieben am: 08.04.2020, 19:26
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QUOTE (ddr-driver @ 08.04.2020, 17:28)
Ist es nur undicht nachdem Du gefahren bist, oder dauerhaft?

Langzeittests habe ich noch nicht. Bin halt nach dem Zusammenbau gleich gefahren und am nächsten Morgen tropfte es dann vor sich hin.
Aber ich würde es ehr als dauerhaft bezeichnen.

Kann es denn sein das durch die Schraube Öl kommt, wenn ja, ist das normal? Also normal nicht aber kann es vorkommen?

Update von heute:

Umso länger man fährt umso mehr Öl kommt sofort
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Auxburger
Geschrieben am: 09.04.2020, 12:46
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Mahlzeit!

Aus der Ablassschraube kommt's eher nicht, es sei denn, du hast die Dichtung vergessen. Diese Schraube ist einfach der tiefste Punkt am ganzen Motor (muss ja), deswegen läuft die Sauerei immer dort zusammen.

Das Öl muss nicht aus dem Motor kommen, kann auch Zweitaktöl sein. Wenn der Vergaser überläuft, dann tropft das in die kleine Wanne oben auf dem Motor, läuft dann durch eine Bohrung rechts im Gehäuse einfach nach unten durch. Erst spät wurde das mal geändert: Der Vergaser bekam einen Schlauchstutzen am Überlauf, der rechte Deckel bekam einen Schlauchdurchlass. So tropft die Sauerei dann direkt auf die Straße, der Motor bleibt sauber. Nachteil: Wenn der Schlauch unten zu lang übersteht oder gar verstopft, dann ist die Vergaserfunktion stark beeinträchtigt - die Schwimmerkammer der 16N1 atmet nämlich durch den Überlauf, der eigentlich vorgesehene Luftkamin am Gasschieber ist nicht tatsächlich gebohrt. Erst beim 16N3 wurde das endlich gemacht.

Nimm also mal gefärbtes 2T-Öl und schau dann nach der Farbe der Sauerei.

Peter


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gs51
Geschrieben am: 09.04.2020, 18:31
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Hallo sollte die Dichtung Probleme machen, würde ich eine Aludichtung bevorzugen (ist auch mein Favorit, da diese weicher sind als Kupfer) oder für Problemfälle eine bonded seal Dichtung, die kann noch etwas besser dichten

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gs51
Geschrieben am: 09.04.2020, 18:32
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Hier nochmal die Dichtung selber

,aber es kann auch vom Abtrieb kommen, wenn die Kette zu straff ist läuft es durch das Abtriebsritzel

GRuß Heiko

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Bastell
Geschrieben am: 10.04.2020, 10:05
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Unter die Dichtkappe (Kurbelwelle) muß eine Kautasitdichtung, Papier ist zu dünn, und Dichtmasse verstopft die Ölkanäle.


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Gruß Bernd
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Bastell
Geschrieben am: 22.05.2020, 18:57
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Hatte jetzt das selbe Problem, tropfte an der selben Stelle wie auf dem Foto. Es ist die Dichtkappe des Kurbelwellenlagers, trotz neuer Kautasitdichtung. Dicht Kappe ist nicht plan, habe eine neue eingebaut, jetzt ist dicht.


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Gruß Bernd
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